Sind Mandeln basisch?
Nein. Mandeln haben einen PRAL-Wert von +10,5 je 100 g und sind damit klar säurebildend, mehr als jede andere gängige Nuss. Mandeldrink ist dagegen mit −1,3 leicht basisch.
Warum Mandeln säurebildend sind
Mandeln werden in vielen Basen-Ratgebern als basisch geführt. Nach den Mineralstoffdaten stimmt das nicht: Ihr hoher Eiweiß- und Phosphoranteil überwiegt das Magnesium und Kalium deutlich. Mit +10,5 liegen sie sogar über Walnüssen (+5,6) und Cashews (+7,1).
Eine Handvoll von 30 g bringt +3,1, etwa so viel wie eine Portion Haferflocken, und ist mit Obst gut auszugleichen. Mandelmus liegt bei +3,7. Mandeldrink wird leicht basisch (−1,3), weil beim Filtern Eiweiß und Phosphor zurückbleiben. Als Snack, in Müsli oder Mus sind Mandeln eine sehr gute Wahl, nur eben nicht als „Basenlieferant".
Mandeln in Varianten: roh, gekocht, verarbeitet
So verändert sich der PRAL-Wert je nach Zustand und Produkt. Alle Werte je 100 g bzw. 100 ml.
| Lebensmittel | PRAL |
|---|---|
| Mandeln (roh) | +10,5 |
| Mandelmus (zubereitet) | +3,7 |
| Mandelmilch (ungesüßt) (roh) | −1,3 |
| Haselnüsse (roh) | −3,2 |
Basische Begleiter, die das ausgleichen
Häufige Fragen
Mandeln basisch oder sauer?
Säurebildend (+10,5 je 100 g), deutlich mehr als Walnüsse (+5,6) oder Cashews (+7,1). In Handvoll-Mengen bleibt der Beitrag trotzdem überschaubar.
Sind geschälte Mandeln anders?
Kaum. Die Haut enthält Ballaststoffe und Polyphenole, aber wenig Mineralien. Der PRAL-Wert bleibt etwa bei den +10,5 der ganzen Mandel.
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.