Sind Kastanien (Esskastanien) basisch?
Kastanien (Esskastanien) (gekocht) ist stark basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Gekochte Esskastanien erreichen −19,3 und fallen damit aus der Reihe der Nüsse: Sie bestehen vor allem aus Stärke und Wasser, enthalten wenig Eiweiß und viel Kalium, eher wie eine Knolle als wie eine Haselnuss. Als Beilage zu Rotkohl und Wildbraten gleichen schon 100 g einen großen Teil des Fleisches aus. Auch geröstet vom Weihnachtsmarkt bleibt die Richtung gleich.
In der Kategorie Nüsse & Samen steht Kastanien (Esskastanien) (gekocht) auf Platz 2 von 29, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Kokosmehl (−24,1). Säurebildender sind Kokosnuss (Kopra) (−11,5), Kokosnussfleisch (−3,5), Haselnussmus (−3,3).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Kastanien (Esskastanien) brauche ich für einen spürbaren Effekt?
eine Handvoll (30 g) Kastanien (Esskastanien) bringen −5,8 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Kastanien (Esskastanien) gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Kastanien (Esskastanien) basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Kastanien (Esskastanien) liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−19,3).
Kastanien (Esskastanien) eingetragen, Bilanz gesehen.
Der Basentracker rechnet jede Mahlzeit automatisch zusammen und zeigt dir, ob dein Tag im basischen Bereich liegt. Dieselben Werte wie auf dieser Seite, alle 789 Lebensmittel, Foto-Scan, Rezepte.
Jetzt kostenlos herunterladenKostenlos im Google Play Store · Android
Alle Nüsse & Samen im Vergleich: zur Tabelle Nüsse & Samen. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.