Ist Kokosmehl basisch?
Kokosmehl (roh) ist stark basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Kokosmehl erreicht −24,1, weil beim Entölen und Trocknen des Fruchtfleischs Kalium und Magnesium auf wenig Masse konzentriert werden, während vergleichsweise wenig Phosphor bleibt. Im Gebäck ersetzt du meist nur einen Teil des Weizenmehls, weil es viel Flüssigkeit bindet. Schon 30 g im Teig bringen rund −7 und ziehen die Bilanz des Kuchens spürbar nach unten.
In der Kategorie Nüsse & Samen steht Kokosmehl (roh) auf Platz 1 von 29, sortiert von basisch nach säurebildend. Säurebildender sind Kastanien (Esskastanien) (−19,3), Kokosnuss (Kopra) (−11,5), Kokosnussfleisch (−3,5).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Kokosmehl brauche ich für einen spürbaren Effekt?
eine Handvoll (30 g) Kokosmehl bringen −7,2 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Kokosmehl gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Kokosmehl basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Kokosmehl liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−24,1).
Kokosmehl eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Nüsse & Samen im Vergleich: zur Tabelle Nüsse & Samen. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.