Ist Wein basisch?
Leicht basisch nach PRAL: Rotwein −1,6, Weißwein −1,0 je 100 ml. Der Alkohol belastet den Körper aber auf anderen Wegen, der PRAL-Wert ist hier nicht die ganze Wahrheit.
Warum Wein basisch ist
Wein enthält Kalium aus den Trauben und kaum Eiweiß oder Phosphor. Rotwein liegt höher als Weißwein, weil er mit den Schalen vergoren wird. Ein Glas Rotwein bringt rechnerisch −2,4 auf die Bilanz, ein Glas Weißwein −1,6.
Der PRAL-Wert bewertet nur die Mineralstoffbilanz. Alkohol hemmt die Rückresorption von Mineralien in der Niere, stört den Schlaf und liefert Kalorien, beim Rotwein 70 kcal je 100 ml. Eine basische Ernährung lässt sich mit Wein nicht „verbessern"; wer trinkt, sollte es trotz des negativen PRAL-Werts in Maßen tun.
Wein in Varianten: roh, gekocht, verarbeitet
So verändert sich der PRAL-Wert je nach Zustand und Produkt. Alle Werte je 100 g bzw. 100 ml.
| Lebensmittel | PRAL |
|---|---|
| Wein, Rot (zubereitet) | −1,6 |
| Wein, Weiß (zubereitet) | −1,0 |
| Weinschorle (zubereitet) | −0,6 |
| Sekt (trocken) (zubereitet) | −0,7 |
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Ist Rotwein basischer als Weißwein?
Ja, −1,6 gegenüber −1,0 je 100 ml, wegen des Kaliums aus den Traubenschalen.
Ist Sekt basisch?
Knapp, −0,7 je 100 ml. Wie bei allen alkoholischen Getränken sagt das nichts über die Verträglichkeit.
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Weitere Getränke im Vergleich
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.