Ist Traubensaft basisch?
Traubensaft (roh) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Traubensaft liegt bei −1,8 je 100 ml und ist damit leicht basisch, aber deutlich schwächer als frische weiße Trauben mit −3,8. Beim Pressen und Klären bleibt ein Teil des Kaliums im Trester zurück, und der Saft bringt mit 68 kcal je 100 ml viel Fruchtzucker mit, über den der PRAL-Wert nichts sagt. Ein Glas von 200 ml kommt auf rund −3,6.
In der Kategorie Getränke steht Traubensaft (roh) auf Platz 17 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Apfelsaft (−1,8), Portwein (−1,9), Kaffee, Espresso (−1,9). Säurebildender sind Glühwein (−1,7), Wein, Rosé (−1,7), Wein, Rot (−1,6).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Traubensaft brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Glas (200 ml) Traubensaft bringen −3,5 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Traubensaft gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Traubensaft basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Traubensaft liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−1,8).
Traubensaft eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Getränke im Vergleich: zur Tabelle Getränke. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.