Ist Apfelsaft basisch?
Apfelsaft (roh) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Apfelsaft bringt das Kalium des Apfels mit, aber nicht die Ballaststoffe, und landet so bei −1,8 je 100 ml. Das macht ihn zu einem leicht basischen Getränk, aber nicht zu einem Ersatz für Obst: Mit 44 kcal je 100 ml steckt viel Zucker im Glas, ohne dass er sättigt wie die Frucht. Verdünnt als Schorle sinken Zucker und Basenwirkung gleichermaßen.
In der Kategorie Getränke steht Apfelsaft (roh) auf Platz 16 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Portwein (−1,9), Kaffee, Espresso (−1,9), Apfelwein (Cidre) (−2,0). Säurebildender sind Traubensaft (−1,8), Glühwein (−1,7), Wein, Rosé (−1,7).
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Häufige Fragen
Wie viel Apfelsaft brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Glas (200 ml) Apfelsaft bringen −3,6 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Apfelsaft gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Apfelsaft basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Apfelsaft liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−1,8).
Apfelsaft eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Getränke im Vergleich: zur Tabelle Getränke. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.