Ist Karottensaft basisch?
Karottensaft (roh) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Karottensaft kommt auf −3,8 je 100 ml und ist damit weniger basisch als die frische Karotte, weil Saft mehr Wasser enthält und beim Pressen ein Teil der Mineralstoffe im Trester bleibt. Basisch bleibt er klar, Eiweiß spielt kaum eine Rolle. Ein Glas von 200 ml bringt rund −8 bei 44 kcal, als Schorle verdünnt entsprechend weniger.
In der Kategorie Getränke steht Karottensaft (roh) auf Platz 4 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Tomatensaft (−4,3), Granatapfelsaft (−4,3), Gemüsesaft (Mischung) (−4,4). Säurebildender sind Smoothie, purpur (Früchte) (−3,1), Ananassaft (−2,6), Orangensaft (−2,4).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Karottensaft brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Glas (200 ml) Karottensaft bringen −7,7 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Karottensaft gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Karottensaft basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Karottensaft liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−3,8).
Karottensaft eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Getränke im Vergleich: zur Tabelle Getränke. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.