Ist Ananassaft basisch?
Ananassaft (roh) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Ananassaft übernimmt das Kalium der Frucht, nur die Fasern bleiben im Filter, und so landet er bei −2,6 je 100 ml, praktisch auf dem Niveau frischer Ananas. Mit 47 kcal je 100 ml kommt aber auch fast der ganze Fruchtzucker mit ins Glas. Als Schorle mit Mineralwasser bleibt der basische Charakter erhalten, die Zuckermenge sinkt deutlich.
In der Kategorie Getränke steht Ananassaft (roh) auf Platz 6 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Smoothie, purpur (Früchte) (−3,1), Karottensaft (−3,8), Tomatensaft (−4,3). Säurebildender sind Orangensaft (−2,4), Orangensaft, Konzentrat (−2,4), Kaffee, entkoffeiniert (−2,3).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Ananassaft brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Glas (200 ml) Ananassaft bringen −5,3 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Ananassaft gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Ananassaft basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Ananassaft liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−2,6).
Ananassaft eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Getränke im Vergleich: zur Tabelle Getränke. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.