Ist Melasse basisch?
Melasse (roh) ist stark basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Melasse erreicht −42,5 je 100 ml, weil beim Raffinieren von Rohrzucker Kalium, Kalzium und Magnesium im dunklen Sirup zurückbleiben. Ein Teelöffel von 7 ml bringt rund −3, etwa so viel wie zwei Mandarinen. Weißer Zucker verliert genau diese Mineralstoffe und taucht deshalb in der Bilanz gar nicht auf.
In der Kategorie Zucker & Süßungsmittel steht Melasse (roh) auf Platz 1 von 12, sortiert von basisch nach säurebildend. Säurebildender sind Ahornsirup (−6,2), Brauner Zucker (−2,1), Honig (−1,2).
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Häufige Fragen
Wie viel Melasse brauche ich für einen spürbaren Effekt?
zwei Teelöffel (10 g) Melasse bringen −4,3 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Melasse gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Melasse basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Melasse liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−42,5).
Melasse eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Zucker & Süßungsmittel im Vergleich: zur Tabelle Zucker & Süßungsmittel. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.