Ist Ahornsirup basisch?
Ahornsirup (roh) ist stark basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Ahornsirup ist eingekochter Baumsaft, und mit dem Wasser verdampft nichts von den Mineralien: Kalium und Kalzium bleiben konzentriert zurück, daher der basische Wert von −6,2 je 100 ml. Ein Gesundheitsprodukt wird er dadurch nicht, mit 240 kcal bleibt er Zucker. Als Süße fürs Porridge schlägt er aber den Agavendicksaft, der neutral ausfällt.
In der Kategorie Zucker & Süßungsmittel steht Ahornsirup (roh) auf Platz 2 von 12, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Melasse (−42,5). Säurebildender sind Brauner Zucker (−2,1), Honig (−1,2), Traubenzucker (−0,1).
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Häufige Fragen
Wie viel Ahornsirup brauche ich für einen spürbaren Effekt?
zwei Teelöffel (10 g) Ahornsirup bringen −0,6 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Ahornsirup gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Ahornsirup basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Ahornsirup liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−6,2).
Ahornsirup eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Zucker & Süßungsmittel im Vergleich: zur Tabelle Zucker & Süßungsmittel. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.