Ist Spinat basisch?
Ja, Spinat ist das basischste gängige Gemüse der Datenbank: PRAL-Wert −12,2 je 100 g frisch, −12,9 gekocht. Eine Portion gleicht ein komplettes Fleischgericht nahezu aus.
Warum Spinat basisch ist
Spinat enthält außergewöhnlich viel Kalium und Magnesium bei sehr wenig Eiweiß. Eine Portion von 150 g bringt −18,2 bis −19,4 auf die Bilanz. Zum Vergleich: Ein Steak von 150 g liegt bei +19,3, 150 g Lachs bei +17,3. Spinat auf dem Teller gleicht damit die Säurelast eines Fleisch- oder Fischgerichts weitgehend aus.
Mangold (−7,8) und Grünkohl (−11,7) spielen in derselben Liga. Tiefkühlspinat verliert kaum Mineralien, Dosenspinat deutlich mehr (−5,0). Der hohe Oxalsäuregehalt ist für Gesunde kein Problem; wer zu Nierensteinen neigt, variiert mit Mangold und Grünkohl.
Spinat in Varianten: roh, gekocht, verarbeitet
So verändert sich der PRAL-Wert je nach Zustand und Produkt. Alle Werte je 100 g bzw. 100 ml.
| Lebensmittel | PRAL |
|---|---|
| Spinat (frisch) | −12,2 |
| Spinat (gekocht) | −12,9 |
| Spinat (konserviert) | −5,0 |
| Mangold (frisch) | −7,8 |
| Grünkohl (frisch) | −11,7 |
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Ist gekochter Spinat weniger basisch?
Nein, nach den Daten sogar minimal basischer: −12,9 gekocht statt −12,2 frisch je 100 g. Gedünstet oder in der Pfanne bleibt fast alles Kalium erhalten.
Welches Gemüse ist noch basischer?
Keins unter den gängigen Sorten. Dicht dahinter liegt Grünkohl (−11,7), danach folgen Chicorée (−9,3), Mangold (−7,8) und Fenchel (−6,5).
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.