Ist Kohlrabi basisch?
Kohlrabi (gekocht) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Gekochter Kohlrabi ist mit −2,5 basisch: Die Knolle besteht überwiegend aus Wasser und bringt Kalium bei wenig Eiweiß mit, beim Garen geht allerdings ein Teil davon ins Kochwasser. Gedünstet in wenig Wasser oder roh als Rohkost bleibt mehr erhalten. Eine Portion von 200 g als Beilage bringt rund −5 bei nur 56 kcal.
In der Kategorie Gemüse & Salat steht Kohlrabi (gekocht) auf Platz 79 von 110, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Blumenkohl (−2,6), Wirsing (−2,7), Fenchel (−2,8). Säurebildender sind Zwiebel (−2,4), Paprika, grün (−2,3), Saure Gurken (−2,0).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Kohlrabi brauche ich für einen spürbaren Effekt?
eine Portion (150 g) Kohlrabi bringen −3,7 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Kohlrabi gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Kohlrabi basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Kohlrabi liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−2,5).
Kohlrabi eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Gemüse & Salat im Vergleich: zur Tabelle Gemüse & Salat. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.