Ist Zwiebel basisch?
Zwiebel (frisch) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Die Zwiebel liegt bei −2,4 und ist basisch, denn sie liefert Kalium bei wenig Eiweiß und besteht zum Großteil aus Wasser. Roh, gebraten oder geschmort bleibt das Verhältnis ähnlich, beim Braten kommt nur Fett dazu. Als Zutat wiegt sie meist 50 bis 80 g und bringt rund −1 bis −2; im Zwiebelkuchen hält sie gegen Speck und Teig, kann sie aber nicht ganz ausgleichen.
In der Kategorie Gemüse & Salat steht Zwiebel (frisch) auf Platz 80 von 110, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Kohlrabi (−2,5), Blumenkohl (−2,6), Wirsing (−2,7). Säurebildender sind Paprika, grün (−2,3), Saure Gurken (−2,0), Austernpilze (−1,7).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Zwiebel brauche ich für einen spürbaren Effekt?
eine Portion (150 g) Zwiebel bringen −3,7 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Zwiebel gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Zwiebel basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Zwiebel liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−2,4).
Zwiebel eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Gemüse & Salat im Vergleich: zur Tabelle Gemüse & Salat. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.