Obst

Ist Aprikose basisch?

Direkte Antwort
Ja Basisch
PRAL je 100 g
−7,2
Aprikose (frisch)

Aprikose (frisch) ist stark basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.

stark basisch neutral stark säurebildend
Portion
ein Stück bzw. eine Handvoll (120 g)
PRAL der Portion
−8,7
Energie
42 kcal je 100 g

Einordnung

Frische Aprikosen sind wasserreich und bringen für ihre Größe viel Kalium mit, daher der klar basische Wert von −7,2 bei nur 42 kcal, deutlich mehr Basenwirkung als beim Apfel. Zwei oder drei Früchte als Nachtisch gleichen schon einen guten Teil einer Käsescheibe aus. Getrocknet verstärkt sich der Effekt noch einmal, weil das Wasser fehlt und das Kalium bleibt.

In der Kategorie Obst steht Aprikose (frisch) auf Platz 20 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Jackfrucht (−7,7), Dattel (−7,8), Durian (−7,8). Säurebildender sind Banane (−6,4), Johannisbeere, schwarz (−5,5), Melone, Cantaloupe (−5,4).

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Häufige Fragen

Wie viel Aprikose brauche ich für einen spürbaren Effekt?

ein Stück bzw. eine Handvoll (120 g) Aprikose bringen −8,7 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Aprikose gleicht also ungefähr eines davon aus.

Warum ist Aprikose basisch, obwohl es sauer schmeckt?

Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Aprikose liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−7,2).

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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.