Ist Banane basisch?
Banane (reif) ist stark basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend. Ja, stark basisch. Eine reife Banane hat einen PRAL-Wert von −6,4 je 100 g. Sie ist eines der basischsten Obststücke, die es im Supermarkt gibt.
Einordnung
Die Banane ist das Lehrbuchbeispiel für Kalium: viel davon, kaum Eiweiß, kaum Phosphor, so entstehen −6,4 bei 79 kcal je 100 g. Damit fängt eine Banane eine Portion Käse, ein Ei oder eine Scheibe Vollkornbrot weitgehend auf, und genau so ist sie im Frühstück am sinnvollsten. Je reifer sie ist, desto süßer schmeckt sie, am PRAL ändert das wenig.
In der Kategorie Obst steht Banane (reif) auf Platz 21 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Aprikose (−7,2), Jackfrucht (−7,7), Dattel (−7,8). Säurebildender sind Johannisbeere, schwarz (−5,5), Melone, Cantaloupe (−5,4), Johannisbeere, rot (−5,3).
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Häufige Fragen
Wie viel Banane brauche ich für einen spürbaren Effekt?
eine mittelgroße Banane (120 g) Banane bringen −7,6 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Banane gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Banane basisch, obwohl es sauer schmeckt?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Banane liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−6,4).
Banane eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Obst im Vergleich: zur Tabelle Obst. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.