Ist Orange basisch?
Orange (frisch) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Mit −2,8 ist die Orange klar basisch, denn ihr Kalium überwiegt das wenige Eiweiß deutlich. Der saure Geschmack kommt von Zitronensäure, die im Stoffwechsel abgebaut wird und keine Säurelast hinterlässt. Eine mittelgroße Frucht von 150 g bringt rund −4 bei etwa 75 kcal, geschält als Snack oder in Spalten im Salat.
In der Kategorie Obst steht Orange (frisch) auf Platz 57 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Maulbeeren (−2,9), Kaktusfeige (−3,0), Sternfrucht (−3,0). Säurebildender sind Litschi (−2,7), Himbeere (−2,7), Kumquat (−2,7).
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Häufige Fragen
Wie viel Orange brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Stück bzw. eine Handvoll (120 g) Orange bringen −3,4 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Orange gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Orange basisch, obwohl es sauer schmeckt?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Orange liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−2,8).
Orange eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Obst im Vergleich: zur Tabelle Obst. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.