Ist Spitzkohl basisch?
Spitzkohl (frisch) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Zart und basisch: Spitzkohl kommt auf −4,7, weil die zarten Blätter viel Kalium bei wenig Eiweiß enthalten. Er ist milder als Weißkohl (−4,2) und gart schneller, roh schmeckt er fein gehobelt als Krautsalat. Eine Portion von 200 g, kurz in der Pfanne geschmort, bringt rund −9 auf den Teller.
In der Kategorie Gemüse & Salat steht Spitzkohl (frisch) auf Platz 37 von 110, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Radicchio (−4,8), Rosenkohl (−4,8), Pastinake (−4,9). Säurebildender sind TK-Kaisergemüse (−4,7), Rotkohl (−4,7), Frühlingszwiebel (−4,6).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Spitzkohl brauche ich für einen spürbaren Effekt?
eine Portion (150 g) Spitzkohl bringen −7,1 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Spitzkohl gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Spitzkohl basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Spitzkohl liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−4,7).
Spitzkohl eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Gemüse & Salat im Vergleich: zur Tabelle Gemüse & Salat. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.