Ist Pastinake basisch?
Pastinake (gekocht) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Gekochte Pastinake liegt mit −4,9 im basischen Bereich, weil die Wurzel viel Kalium und Magnesium bei wenig Eiweiß enthält. Anders als bei Blattgemüse geht beim Kochen vergleichsweise wenig verloren, weil die Wurzel kompakt ist. Als Püree statt Kartoffelbrei ist sie ein unkomplizierter Tausch, der die Bilanz sogar etwas verbessert.
In der Kategorie Gemüse & Salat steht Pastinake (gekocht) auf Platz 34 von 110, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Steckrübe (Kohlrübe) (−5,0), Spinat (−5,0), Chilischote, rot (−5,0). Säurebildender sind Rosenkohl (−4,8), Radicchio (−4,8), Spitzkohl (−4,7).
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Häufige Fragen
Wie viel Pastinake brauche ich für einen spürbaren Effekt?
eine Portion (150 g) Pastinake bringen −7,4 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Pastinake gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Pastinake basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Pastinake liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−4,9).
Pastinake eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Gemüse & Salat im Vergleich: zur Tabelle Gemüse & Salat. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.