Ist Butter basisch?
Butter ist praktisch neutral: PRAL-Wert +0,9 je 100 g, rechnerisch knapp im säurebildenden Bereich. Reine Fette enthalten kaum Mineralien und kaum Eiweiß, deshalb liegen Butter, Margarine (−0,4) und fast alle Öle (0,0) nahe null.
Warum Butter säurebildend ist
Der PRAL-Wert entsteht aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium. Butter besteht zu über 80 % aus Fett und zu 16 % aus Wasser; die Spuren an Milcheiweiß und Kalzium heben sich fast auf. Deshalb spielt Butter in der Säure-Basen-Bilanz keine Rolle, egal in welcher Menge.
Dasselbe gilt für Olivenöl, Rapsöl, Kokosöl und Margarine. Wer zwischen Butter und Öl wählt, entscheidet nach Fettsäuremuster und Geschmack, nicht nach PRAL. Säurebildend sind die Lebensmittel, auf denen die Butter liegt: Brot (+2 bis +6) und Käse (+9 bis +30).
Butter in Varianten: roh, gekocht, verarbeitet
So verändert sich der PRAL-Wert je nach Zustand und Produkt. Alle Werte je 100 g bzw. 100 ml.
| Lebensmittel | PRAL |
|---|---|
| Butter (roh) | +0,9 |
| Margarine (roh) | −0,4 |
| Olivenöl (roh) | 0,0 |
| Kokosöl (roh) | 0,0 |
Basische Begleiter, die das ausgleichen
Häufige Fragen
Ist Ghee oder Butterschmalz basischer?
Noch neutraler, weil das letzte Milcheiweiß und Wasser entfernt sind. Butterschmalz liegt bei +0,1, praktisch wie Öle.
Ist Olivenöl basisch?
Neutral (0,0). Kein Öl verschiebt die Säure-Basen-Bilanz; Fette enthalten keine relevanten Mineralien.
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Weitere Öle & Fette im Vergleich
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.