Ist Honig basisch?
Leicht basisch: Honig hat einen PRAL-Wert von −1,2 je 100 g. In den Mengen, in denen man ihn isst, ist der Effekt aber praktisch null.
Warum Honig basisch ist
Honig besteht zu rund 80 % aus Zucker und zu 17 % aus Wasser. Mineralien sind nur in Spuren enthalten, überwiegend Kalium. Dieses bisschen Kalium reicht für einen knapp negativen PRAL-Wert. Ein Esslöffel liefert rechnerisch −0,2 auf die Tagesbilanz, also nichts, was man spürt.
Wer Honig als „basisches Süßungsmittel" kauft, bezahlt für einen Mythos. Dasselbe gilt in die andere Richtung: Haushaltszucker ist mit 0,0 neutral, nicht säurebildend. Für den Säure-Basen-Haushalt sind Süßungsmittel eine Nebensache. Entscheidend ist, was den Rest des Tellers füllt.
Honig in Varianten: roh, gekocht, verarbeitet
So verändert sich der PRAL-Wert je nach Zustand und Produkt. Alle Werte je 100 g bzw. 100 ml.
| Lebensmittel | PRAL |
|---|---|
| Honig (roh) | −1,2 |
| Ahornsirup (roh) | −6,2 |
| Agavendicksaft (roh) | 0,0 |
| Haushaltszucker (roh) | 0,0 |
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Häufige Fragen
Ist Honig besser als Zucker für den Säure-Basen-Haushalt?
Rechnerisch minimal: −1,2 gegenüber 0,0 je 100 g. Bei einem Esslöffel ist der Unterschied nicht messbar. Honig hat dafür Spuren von Enzymen und Aromen, aber mit 305 kcal je 100 g nicht viel weniger Kalorien als Zucker (400 kcal).
Ist Ahornsirup basisch?
Ja, deutlicher als Honig: −6,2 je 100 ml, weil er mehr Kalium und Kalzium enthält. Trotzdem gilt: in Esslöffelmengen zählt das kaum.
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Weitere Zucker & Süßungsmittel im Vergleich
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.