Ist Bärlauch basisch?
Bärlauch (frisch) ist stark basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Bärlauch ist ein Blattgewächs mit viel Wasser, Kalium und Kalzium bei wenig Eiweiß, daraus ergibt sich der basische Wert von −5,8. Im Frühjahr landet er oft als Pesto oder in Kräuterbutter auf dem Teller, und dann bestimmen Käse, Nüsse oder Butter die Bilanz stärker als die Blätter. Fein geschnitten in Suppe, Quark oder Kartoffelsalat bleibt sein Beitrag dagegen basisch.
In der Kategorie Gemüse & Salat steht Bärlauch (frisch) auf Platz 24 von 110, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Brokkoli (−6,1), Kopfsalat (−6,2), Karotte (−6,3). Säurebildender sind Pfifferlinge (−5,8), Rosenkohl (−5,6), Rote Bete (−5,6).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Bärlauch brauche ich für einen spürbaren Effekt?
eine Portion (150 g) Bärlauch bringen −8,8 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Bärlauch gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Bärlauch basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Bärlauch liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−5,8).
Bärlauch eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Gemüse & Salat im Vergleich: zur Tabelle Gemüse & Salat. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.