Sind Haselnüsse basisch?
Haselnüsse (roh) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend. Kommt auf die Sorte an. Haselnüsse (−3,2) und Macadamia (−1,1) sind basisch, Pekannüsse (+2,0) und Pistazien (+2,7) leicht säurebildend, Walnüsse (+5,6), Cashews (+7,1), Paranüsse (+8,0) und Mandeln (+10,5) deutlich säurebildend.
Einordnung
Haselnüsse liegen mit −3,2 im basischen Bereich und gehören damit zu den wenigen Nüssen, deren Kalium und Magnesium das Eiweiß samt Phosphor übertreffen. Erdnüsse oder Cashews schaffen das nicht. Eine Handvoll im Müsli mildert den Haferanteil ein wenig, bei 667 kcal je 100 g sind sie aber eher eine Energie- als eine Basenquelle.
In der Kategorie Nüsse & Samen steht Haselnüsse (roh) auf Platz 6 von 29, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Haselnussmus (−3,3), Kokosnussfleisch (−3,5), Kokosnuss (Kopra) (−11,5). Säurebildender sind Macadamianüsse (−1,1), Mohnsamen (+0,9), Geröstete Pistazien (gesalzen) (+1,6).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Haselnüsse brauche ich für einen spürbaren Effekt?
eine Handvoll Nüsse (30 g) Haselnüsse bringen −1,0 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Haselnüsse gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Haselnüsse basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Haselnüsse liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−3,2).
Haselnüsse eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Nüsse & Samen im Vergleich: zur Tabelle Nüsse & Samen. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.