Sind Mohnsamen basisch?
Mohnsamen (roh) ist leicht säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Mohnsamen liegen mit +0,9 knapp im säurebildenden Bereich: Das reichlich enthaltene Kalzium gleicht Eiweiß und Phosphor fast aus, aber eben nicht ganz. Für einen Samen ist das ein milder Wert, Kürbiskerne liegen weit darüber. Als Mohnfüllung im Kuchen verdünnen Zucker und Milch den Wert weiter, im Mohnstrudel bestimmt ohnehin der Teig die Bilanz.
In der Kategorie Nüsse & Samen steht Mohnsamen (roh) auf Platz 8 von 29, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Macadamianüsse (−1,1), Haselnüsse (−3,2), Haselnussmus (−3,3). Säurebildender sind Geröstete Pistazien (gesalzen) (+1,6), Pekanüsse (+2,0), Pistazien (+2,7).
Was Mohnsamen ausgleicht
Eine Handvoll (30 g) Mohnsamen bringen +0,3 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Muss ich Mohnsamen bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Mohnsamen ist leicht säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Mohnsamen eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Nüsse & Samen im Vergleich: zur Tabelle Nüsse & Samen. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.