Ist Heidelbeere basisch?
Heidelbeere (frisch) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Heidelbeeren liegen mit −1,3 nur leicht im basischen Bereich, weil sie zwar wenig Eiweiß, aber auch vergleichsweise wenig Kalium je 100 g enthalten, der Rest ist Wasser und Zucker. Erdbeeren oder Himbeeren schaffen etwa das Doppelte. Als Topping auf Haferflocken gleicht eine Handvoll die Säurelast deshalb nur zu einem kleinen Teil aus.
In der Kategorie Obst steht Heidelbeere (frisch) auf Platz 76 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Preiselbeere (−1,4), Apfelmus (−1,6), Melone, Wassermelone (−1,7). Säurebildender sind Mangostan (−1,0), Rambutan (−0,8), Preiselbeere, gezuckert (−0,4).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Heidelbeere brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Stück bzw. eine Handvoll (120 g) Heidelbeere bringen −1,6 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Heidelbeere gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Heidelbeere basisch, obwohl es sauer schmeckt?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Heidelbeere liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−1,3).
Heidelbeere eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Obst im Vergleich: zur Tabelle Obst. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.