Ist Schafsmilch basisch?
Schafsmilch (roh) ist leicht säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Schafsmilch liegt bei +1,1 je 100 ml und ist damit leicht säurebildend: Sie enthält viel Milcheiweiß und Phosphor, das reichlich vorhandene Kalzium gleicht das fast, aber nicht ganz aus. Mit 92 kcal je 100 ml ist sie recht gehaltvoll. Zu Roquefort verarbeitet, wird das Eiweiß stark konzentriert, dann sind es +13,7.
In der Kategorie Milchprodukte steht Schafsmilch (roh) auf Platz 21 von 25, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Kondensmilch, gesüßt (+0,9), Joghurt, fettarm (1,5 %) (+0,8), Joghurt, natur (3,5 %) (+0,5). Säurebildender sind Skyr (+5,8), Quark (+6,4), Quark, halbfett (+8,9).
Was Schafsmilch ausgleicht
Ein Becher (150 g) Schafsmilch bringen +1,6 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Grünkohl gleicht ein Becher (150 g) Schafsmilch aus?
Ein Becher (150 g) Schafsmilch bringen +1,6 auf die Tagesbilanz. Grünkohl (frisch) hat −11,7 je 100 g, also gleichen rund 10 g Grünkohl diese Portion aus.
Muss ich Schafsmilch bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Schafsmilch ist leicht säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Schafsmilch eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Milchprodukte im Vergleich: zur Tabelle Milchprodukte. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.