Ist Schwarzwurzel basisch?
Schwarzwurzel (frisch) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Schwarzwurzeln liegen bei −4,5 und sind damit basisch, weil die Wurzeln viel Kalium speichern und nur wenig Eiweiß enthalten. Wegen ihres feinen Geschmacks heißen sie auch Winterspargel. Mit 61 kcal je 100 g sind sie etwas gehaltvoller als Blattgemüse, als Beilage in heller Sauce bleiben sie trotzdem ein leichtes, basisches Wintergericht.
In der Kategorie Gemüse & Salat steht Schwarzwurzel (frisch) auf Platz 43 von 110, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Lauch (−4,6), Frühlingszwiebel (−4,6), Rotkohl (−4,7). Säurebildender sind Enoki (−4,5), Radieschen (−4,4), Salat, grün (−4,4).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Schwarzwurzel brauche ich für einen spürbaren Effekt?
eine Portion (150 g) Schwarzwurzel bringen −6,8 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Schwarzwurzel gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Schwarzwurzel basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Schwarzwurzel liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−4,5).
Schwarzwurzel eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Gemüse & Salat im Vergleich: zur Tabelle Gemüse & Salat. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.