Ist Süßkartoffel basisch?
Süßkartoffel (gekocht) ist stark basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Gekochte Süßkartoffel erreicht −5,3 und ist damit klar basisch, weil die Knolle viel Kalium bei wenig Eiweiß liefert; in der Schale gegart bleibt davon das meiste erhalten. Eine Knolle von 200 g bringt rund −11. Neben einem Rindersteak von 150 g mit +8,7 je 100 g gleicht sie damit den größten Teil der Säurelast aus.
In der Kategorie Gemüse & Salat steht Süßkartoffel (gekocht) auf Platz 29 von 110, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Kürbis (Butternut) (−5,4), Rote Bete (−5,6), Rosenkohl (−5,6). Säurebildender sind Sellerie, Stange (−5,2), Chilischote, rot (−5,0), Spinat (−5,0).
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Häufige Fragen
Wie viel Süßkartoffel brauche ich für einen spürbaren Effekt?
eine Portion (150 g) Süßkartoffel bringen −7,9 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Süßkartoffel gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Süßkartoffel basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Süßkartoffel liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−5,3).
Süßkartoffel eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Gemüse & Salat im Vergleich: zur Tabelle Gemüse & Salat. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.