Ist Weißkohl basisch?
Weißkohl (frisch) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Basisch mit −4,2 ist Weißkohl, denn er liefert Kalium und Kalzium bei wenig Eiweiß. Als Sauerkraut bleibt er mit −3,4 klar basisch, als Krautsalat mit Essig und Öl ebenfalls, weil beides keinen PRAL-Effekt hat. Eine Beilage von 200 g bringt rund −8 und macht damit ein Paar Wiener Würstchen mehr als wett.
In der Kategorie Gemüse & Salat steht Weißkohl (frisch) auf Platz 48 von 110, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Romanasalat (−4,4), Salat, grün (−4,4), Radieschen (−4,4). Säurebildender sind Sauerampfer (−4,2), Tomate (−4,2), Zucchini (−4,1).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Weißkohl brauche ich für einen spürbaren Effekt?
eine Portion (150 g) Weißkohl bringen −6,3 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Weißkohl gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Weißkohl basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Weißkohl liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−4,2).
Weißkohl eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Gemüse & Salat im Vergleich: zur Tabelle Gemüse & Salat. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.