Ist Schokolade basisch?
Alle drei Sorten sind basisch: Zartbitterschokolade −6,1 je 100 g, Vollmilch −2,1, weiße Schokolade −1,5. Je höher der Kakaoanteil, desto basischer.
Warum Schokolade basisch ist
Kakao ist sehr magnesium- und kaliumreich, deshalb ist dunkle Schokolade klar basisch. Mit sinkendem Kakaoanteil wird der Effekt kleiner: Vollmilchschokolade besteht zur Hälfte aus Zucker und Milchpulver, weiße Schokolade enthält gar keine Kakaomasse mehr, nur Kakaobutter. Ihr leicht negativer Wert kommt aus dem Milchpulver.
Zwei Riegel Zartbitter von 20 g bringen −1,2, etwas weniger als ein kleiner Apfel. Das macht Schokolade nicht zu einem Gesundheitsprodukt: 100 g haben 563 kcal. Aber wer ohnehin Schokolade isst, liegt mit 70 % und mehr in der Bilanz richtig.
Schokolade in Varianten: roh, gekocht, verarbeitet
So verändert sich der PRAL-Wert je nach Zustand und Produkt. Alle Werte je 100 g bzw. 100 ml.
| Lebensmittel | PRAL |
|---|---|
| Zartbitterschokolade (zubereitet) | −6,1 |
| Vollmilchschokolade (zubereitet) | −2,1 |
| Weiße Schokolade (zubereitet) | −1,5 |
| Kakaopulver (alkalisiert) (getrocknet) | −31,7 |
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Häufige Fragen
Ist dunkle Schokolade basisch?
Ja, −6,1 je 100 g bei 70 % Kakao. Je höher der Kakaoanteil, desto negativer der PRAL-Wert.
Ist Milchschokolade säurebildend?
Nein, sogar leicht basisch (−2,1). Kakao und Milchpulver sind basisch, der Zucker ist neutral.
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.