Ist Cherimoya basisch?
Cherimoya (frisch) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Cherimoya ist eine tropische Frucht mit cremigem Fruchtfleisch, viel Kalium und wenig Eiweiß, daraus ergibt sich −4,2, mehr Basenwirkung als bei Apfel oder Birne. Mit 79 kcal je 100 g ist sie süßer und sättigender als heimisches Obst. Eine halbe Frucht als Dessert, ausgelöffelt und ohne die giftigen Kerne, ersetzt problemlos ein Stück Kuchen, zumindest rechnerisch.
In der Kategorie Obst steht Cherimoya (frisch) auf Platz 33 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Melone, Honigmelone (−4,4), Papaya (−4,5), Feige (−4,7). Säurebildender sind Holunderbeere (−4,1), Nektarine (−4,0), Zitrone (−4,0).
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Häufige Fragen
Wie viel Cherimoya brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Stück bzw. eine Handvoll (120 g) Cherimoya bringen −5,1 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Cherimoya gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Cherimoya basisch, obwohl es sauer schmeckt?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Cherimoya liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−4,2).
Cherimoya eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Obst im Vergleich: zur Tabelle Obst. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.