Ist Zitrone basisch?
Zitrone (frisch) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend. Ja. Zitrone schmeckt sauer, wirkt im Körper aber basisch: 100 g haben einen PRAL-Wert von −4,0. Entscheidend ist nicht der Geschmack, sondern was nach dem Verstoffwechseln übrig bleibt.
Einordnung
Die Zitrone liegt bei −4,0 und ist basisch, obwohl sie sauer schmeckt: Die Zitronensäure wird vollständig verstoffwechselt, übrig bleibt das Kalium der Frucht. Sie ist das klassische Beispiel dafür, dass Geschmack und PRAL nichts miteinander zu tun haben. Der Saft einer halben Zitrone, rund 25 ml, bringt allerdings nur etwa −0,6, denn Zitronensaft liegt bei −2,3 je 100 ml.
In der Kategorie Obst steht Zitrone (frisch) auf Platz 36 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Nektarine (−4,0), Holunderbeere (−4,1), Cherimoya (−4,2). Säurebildender sind Granatapfel (−3,8), Mirabelle (−3,8), Trauben, weiß (−3,8).
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Häufige Fragen
Wie viel Zitrone brauche ich für einen spürbaren Effekt?
Saft einer halben Zitrone (30 ml) Zitrone bringen −1,2 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Zitrone gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Zitrone basisch, obwohl es sauer schmeckt?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Zitrone liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−4,0).
Zitrone eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Obst im Vergleich: zur Tabelle Obst. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.