Ist Granatapfel basisch?
Granatapfel (frisch) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Granatapfelkerne sind mit −3,8 basisch, getragen von Kalium bei wenig Eiweiß, auch wenn der herbe Geschmack etwas anderes vermuten lässt. Der Saft fällt sogar noch etwas basischer aus, weil die kleinen Samenkerne mit ihrem Eiweiß beim Pressen zurückbleiben. Über einen Couscous- oder Linsensalat gestreut gleicht eine halbe Frucht einen Teil der Säurelast aus.
In der Kategorie Obst steht Granatapfel (frisch) auf Platz 37 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Zitrone (−4,0), Nektarine (−4,0), Holunderbeere (−4,1). Säurebildender sind Mirabelle (−3,8), Trauben, weiß (−3,8), Kirsche, süß (−3,7).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Granatapfel brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Stück bzw. eine Handvoll (120 g) Granatapfel bringen −4,6 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Granatapfel gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Granatapfel basisch, obwohl es sauer schmeckt?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Granatapfel liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−3,8).
Granatapfel eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Obst im Vergleich: zur Tabelle Obst. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.