Ist Guave basisch?
Guave (frisch) ist stark basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Guaven kommen auf −5,1 und liegen damit klar im basischen Bereich, weil das Fruchtfleisch reichlich Kalium und nur wenig Eiweiß enthält. Verglichen mit Äpfeln ist das deutlich mehr, auch Erdbeeren liegen darunter. Eine Frucht als Zwischenmahlzeit oder im Obstsalat gleicht damit spürbar etwas aus, etwa die Säure einer Portion Haferflocken, bei nur 45 kcal je 100 g.
In der Kategorie Obst steht Guave (frisch) auf Platz 26 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Preiselbeere, getrocknet (−5,1), Johannisbeere, rot (−5,3), Melone, Cantaloupe (−5,4). Säurebildender sind Kiwi (−4,9), Reneklode (−4,8), Passionsfrucht (−4,7).
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Häufige Fragen
Wie viel Guave brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Stück bzw. eine Handvoll (120 g) Guave bringen −6,1 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Guave gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Guave basisch, obwohl es sauer schmeckt?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Guave liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−5,1).
Guave eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Obst im Vergleich: zur Tabelle Obst. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.