Ist Hirsemehl basisch?
Hirsemehl (roh) ist säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Hirsemehl liegt mit +6,5 im säurebildenden Bereich, etwas unter dem ganzen Korn, weil beim Mahlen ein Teil der phosphorreichen Schalen verloren geht. Der Ruf als basisches Getreide hält der Rechnung nicht stand, Eiweiß und Phosphor dominieren. In glutenfreiem Gebäck ist es trotzdem eine gute Zutat, nur eben keine Basenquelle; die 378 kcal je 100 g gelten fürs trockene Mehl.
In der Kategorie Getreide, Brot & Nudeln steht Hirsemehl (roh) auf Platz 90 von 121, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Buchweizen (+6,5), Weizenmehl Typ 1050 (+6,5), Weizenvollkornmehl (+6,3). Säurebildender sind Eiweißbrot (Proteinbrot) (+6,6), Eiernudeln, frisch (+6,7), Buchweizenmehl (+6,7).
Was Hirsemehl ausgleicht
Eine Portion trocken (50 g) Hirsemehl bringen +3,3 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Grünkohl gleicht eine Portion trocken (50 g) Hirsemehl aus?
Eine Portion trocken (50 g) Hirsemehl bringen +3,3 auf die Tagesbilanz. Grünkohl (frisch) hat −11,7 je 100 g, also gleichen rund 30 g Grünkohl diese Portion aus.
Muss ich Hirsemehl bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Hirsemehl ist säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Hirsemehl eingetragen, Bilanz gesehen.
Der Basentracker rechnet jede Mahlzeit automatisch zusammen und zeigt dir, ob dein Tag im basischen Bereich liegt. Dieselben Werte wie auf dieser Seite, alle 789 Lebensmittel, Foto-Scan, Rezepte.
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Alle Getreide, Brot & Nudeln im Vergleich: zur Tabelle Getreide, Brot & Nudeln. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.