Ist Kirsche, sauer basisch?
Kirsche, sauer (frisch) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Auch wenn der Geschmack anderes vermuten lässt, liegen Sauerkirschen mit −1,8 im basischen Bereich: Die Fruchtsäure wird im Stoffwechsel abgebaut, übrig bleibt vor allem Kalium bei wenig Eiweiß. Süßkirschen bringen je 100 g mehr Kalium mit. Als Kompott zum Milchreis gleichen sie dessen leichten Überschuss aus.
In der Kategorie Obst steht Kirsche, sauer (frisch) auf Platz 70 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Apfelmus, ungesüßt (−1,9), Apfel (−1,9), Birne (−2,3). Säurebildender sind Physalis (Kapstachelbeere) (−1,7), Melone, Wassermelone (−1,7), Apfelmus (−1,6).
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Häufige Fragen
Wie viel Kirsche, sauer brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Stück bzw. eine Handvoll (120 g) Kirsche, sauer bringen −2,1 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Kirsche, sauer gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Kirsche, sauer basisch, obwohl es sauer schmeckt?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Kirsche, sauer liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−1,8).
Kirsche, sauer eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Obst im Vergleich: zur Tabelle Obst. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.