Ist Kochschinken basisch?
Kochschinken (zubereitet) ist stark säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Kochschinken liegt mit +13,8 deutlich im säurebildenden Bereich, weil der magere Schinken fast nur aus Muskeleiweiß mit Phosphor besteht und Phosphat-Zusätze in manchen Sorten den Phosphor weiter erhöhen. Fett, das verdünnen könnte, fehlt. Zwei Scheiben von zusammen 40 g auf dem Brot bringen rund +5,5, Gurke und Tomate darauf mildern das nur wenig.
In der Kategorie Fleisch & Wurst steht Kochschinken (zubereitet) auf Platz 62 von 67, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Schweinekotelett (+13,7), Lammfilet (+13,7), Schweinshaxe (+13,4). Säurebildender sind Schweinefilet (+13,8), Salami (+14,5), Rinderleber (+14,6).
Was Kochschinken ausgleicht
Eine Portion (125 g) Kochschinken bringen +17,3 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Spinat gleicht eine Portion (125 g) Kochschinken aus?
Eine Portion (125 g) Kochschinken bringen +17,3 auf die Tagesbilanz. Spinat (frisch) hat −12,2 je 100 g, also gleichen rund 140 g Spinat diese Portion aus.
Muss ich Kochschinken bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Kochschinken ist stark säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Kochschinken eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Fleisch & Wurst im Vergleich: zur Tabelle Fleisch & Wurst. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.