Ist Meersalz basisch?
Meersalz (roh) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Meersalz kommt auf −2,0, weil es neben Natriumchlorid Spuren von Magnesium und Kalzium aus dem Meerwasser enthält, während Natrium in der PRAL-Rechnung nicht vorkommt. Bei den paar Gramm am Tag bleibt das bedeutungslos, 5 g bringen rund −0,1. Einen Basenvorteil gegenüber Jodsalz hat es nicht, das liegt je 100 g sogar etwas tiefer.
In der Kategorie Kräuter, Gewürze & Saucen steht Meersalz (roh) auf Platz 44 von 75, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Kresse (−3,1), Muskatnuss (−3,2), Rotweinessig (−3,3). Säurebildender sind Apfelessig (−2,0), Jägersauce (−1,8), Thousand-Island-Dressing (−1,7).
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Häufige Fragen
Wie viel Meersalz brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Teelöffel (5 g) Meersalz bringen −0,1 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Meersalz gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Meersalz basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Meersalz liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−2,0).
Meersalz eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Kräuter, Gewürze & Saucen im Vergleich: zur Tabelle Kräuter, Gewürze & Saucen. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.