Ist Rotweinessig basisch?
Rotweinessig (roh) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Rotweinessig liegt bei −3,3 je 100 ml und ist damit basisch, denn die Essigsäure wird im Stoffwechsel abgebaut, während aus dem Wein Kalium übrig bleibt. Dass Essig sauer schmeckt, sagt über seine Wirkung nach dem Verstoffwechseln nichts. Mit einem Esslöffel im Dressing bleibt der Effekt aber klein, rund −0,5 auf die ganze Salatschüssel.
In der Kategorie Kräuter, Gewürze & Saucen steht Rotweinessig (roh) auf Platz 41 von 75, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Vanilleschote (−3,3), Speisesalz (−3,5), Jodsalz (−3,5). Säurebildender sind Muskatnuss (−3,2), Kresse (−3,1), Meersalz (−2,0).
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Häufige Fragen
Wie viel Rotweinessig brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Teelöffel (5 g) Rotweinessig bringen −0,2 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Rotweinessig gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Rotweinessig basisch, obwohl es sauer schmeckt?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Rotweinessig liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−3,3).
Rotweinessig eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Kräuter, Gewürze & Saucen im Vergleich: zur Tabelle Kräuter, Gewürze & Saucen. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.