Ist Reismehl basisch?
Reismehl (roh) ist leicht säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Reismehl kommt auf +4,0, weil das trockene Mehl Eiweiß und Phosphor des Reiskorns konzentriert, während geschälter Reis kaum Kalium mitbringt. Helles Roggenmehl liegt zum Vergleich nur bei +1,1. Im Teig verdünnen Wasser und Fett den Wert je 100 g, sodass ein fertiges glutenfreies Gebäck niedriger liegt als das Mehl selbst; Füllung und Belag entscheiden dann mit.
In der Kategorie Getreide, Brot & Nudeln steht Reismehl (roh) auf Platz 52 von 121, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Maisnudeln (+3,9), Toastbrot (Weizen) (+3,9), Fladenbrot (+3,8). Säurebildender sind Baguette (+4,1), Vollkornnudeln (+4,2), Vollkornspaghetti (+4,2).
Was Reismehl ausgleicht
Eine Portion trocken (50 g) Reismehl bringen +2,0 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Grünkohl gleicht eine Portion trocken (50 g) Reismehl aus?
Eine Portion trocken (50 g) Reismehl bringen +2,0 auf die Tagesbilanz. Grünkohl (frisch) hat −11,7 je 100 g, also gleichen rund 20 g Grünkohl diese Portion aus.
Muss ich Reismehl bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Reismehl ist leicht säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Reismehl eingetragen, Bilanz gesehen.
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.