Ist Rettich basisch?
Rettich (frisch) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Mit −3,6 ist Rettich basisch, denn die scharfe Wurzel besteht vor allem aus Wasser und bringt Kalium mit, Eiweiß dagegen kaum. Mit 21 kcal je 100 g ist er sehr leicht. Im Biergarten neben der Brezel ist er mineralisch ein kleines Gegengewicht, auch wenn das Salz, mit dem du ihn bestreust, in der PRAL-Formel nicht auftaucht.
In der Kategorie Gemüse & Salat steht Rettich (frisch) auf Platz 59 von 110, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Zucchini (−3,7), Tomaten, passiert (−4,0), Pak Choi (−4,0). Säurebildender sind Blumenkohl (−3,6), Paprika, rot (−3,5), Kürbis (Hokkaido) (−3,4).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Rettich brauche ich für einen spürbaren Effekt?
eine Portion (150 g) Rettich bringen −5,4 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Rettich gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Rettich basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Rettich liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−3,6).
Rettich eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Gemüse & Salat im Vergleich: zur Tabelle Gemüse & Salat. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.