Ist Sanddornbeere basisch?
Sanddornbeere (frisch) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Sanddornbeeren liegen bei −2,5 und sind damit basisch, obwohl sie ausgesprochen sauer schmecken: Die Fruchtsäuren werden verstoffwechselt, das Kalium der Beeren bleibt. Roh isst sie kaum jemand, meist landen sie als Saft, Mus oder Sirup im Glas. Mit Zucker gesüßt verdünnt sich der Wert je 100 g, die Richtung bleibt aber basisch.
In der Kategorie Obst steht Sanddornbeere (frisch) auf Platz 64 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Limette (−2,5), Grapefruit (−2,6), Ananas (−2,6). Säurebildender sind Brombeere (−2,4), Mandarine (−2,3), Birne (−2,3).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Sanddornbeere brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Stück bzw. eine Handvoll (120 g) Sanddornbeere bringen −3,0 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Sanddornbeere gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Sanddornbeere basisch, obwohl es sauer schmeckt?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Sanddornbeere liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−2,5).
Sanddornbeere eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Obst im Vergleich: zur Tabelle Obst. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.