Ist Grapefruit basisch?
Grapefruit (frisch) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Grapefruit ist mit −2,6 basisch, obwohl sie sauer und bitter schmeckt: Die Fruchtsäuren werden vollständig verstoffwechselt, übrig bleibt das Kalium. Verglichen mit anderem Obst ist der Wert eher moderat, weil sie sehr viel Wasser enthält. Eine halbe Frucht zum Frühstück ist ein kleiner Ausgleich fürs Käsebrot, bei nur 35 kcal je 100 g.
In der Kategorie Obst steht Grapefruit (frisch) auf Platz 62 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Ananas (−2,6), Kumquat (−2,7), Himbeere (−2,7). Säurebildender sind Limette (−2,5), Sanddornbeere (−2,5), Brombeere (−2,4).
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Häufige Fragen
Wie viel Grapefruit brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Stück bzw. eine Handvoll (120 g) Grapefruit bringen −3,1 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Grapefruit gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Grapefruit basisch, obwohl es sauer schmeckt?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Grapefruit liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−2,6).
Grapefruit eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Obst im Vergleich: zur Tabelle Obst. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.