Obst

Ist Mandarine basisch?

Direkte Antwort
Ja Basisch
PRAL je 100 g
−2,3
Mandarine (frisch)

Mandarine (frisch) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.

stark basisch neutral stark säurebildend
Portion
ein Stück bzw. eine Handvoll (120 g)
PRAL der Portion
−2,8
Energie
53 kcal je 100 g

Einordnung

Mandarinen liegen mit −2,3 im basischen Bereich, weil das Fruchtfleisch Kalium mitbringt und kaum Eiweiß enthält, die Fruchtsäure wird im Stoffwechsel abgebaut. Eine Frucht wiegt geschält etwa 70 g und bringt rund −1,6. Zwei Mandarinen nach dem Pausenbrot gleichen eine Scheibe Mehrkornbrot rechnerisch mehr als aus.

In der Kategorie Obst steht Mandarine (frisch) auf Platz 66 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Brombeere (−2,4), Sanddornbeere (−2,5), Limette (−2,5). Säurebildender sind Birne (−2,3), Apfel (−1,9), Apfelmus, ungesüßt (−1,9).

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Häufige Fragen

Wie viel Mandarine brauche ich für einen spürbaren Effekt?

ein Stück bzw. eine Handvoll (120 g) Mandarine bringen −2,8 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Mandarine gleicht also ungefähr eines davon aus.

Warum ist Mandarine basisch, obwohl es sauer schmeckt?

Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Mandarine liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−2,3).

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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.