Ist Seitan (Weizeneiweiß) basisch?
Seitan (Weizeneiweiß) (zubereitet) ist stark säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Seitan besteht fast nur aus Weizeneiweiß und landet deshalb bei +14,0, höher als viele Fleischsorten. Beim Auswaschen der Stärke bleiben Gluten und Phosphor zurück, basenbildende Mineralstoffe gehen mit dem Wasser verloren. Als Fleischersatz bringt er bei der Säurebilanz also keinen Vorteil; Tempeh schneidet mit +6,8 nur halb so hoch ab.
In der Kategorie Pflanzliche Alternativen steht Seitan (Weizeneiweiß) (zubereitet) auf Platz 19 von 21, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Tofu, natur (+8,3), Tofu, geräuchert (+8,0), Tempeh (+6,8). Säurebildender sind Proteinpulver, Soja (+50,7), Sojaprotein-Isolat (+67,0).
Was Seitan (Weizeneiweiß) ausgleicht
100 g Seitan (Weizeneiweiß) bringen +14,0 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Spinat gleicht 100 g Seitan (Weizeneiweiß) aus?
100 g Seitan (Weizeneiweiß) bringen +14,0 auf die Tagesbilanz. Spinat (frisch) hat −12,2 je 100 g, also gleichen rund 120 g Spinat diese Portion aus.
Muss ich Seitan (Weizeneiweiß) bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Seitan (Weizeneiweiß) ist stark säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Seitan (Weizeneiweiß) eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Pflanzliche Alternativen im Vergleich: zur Tabelle Pflanzliche Alternativen. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.