Ist Sojabrot basisch?
Sojabrot (gebacken) ist leicht säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Sojabrot kommt auf +1,6 und liegt damit unter hellem Weizenbrot (+3,7) und Vollkornbrot (+2,6). Der Sojaanteil bringt zwar Eiweiß, aber auch viel Kalium mit, das einen Teil des Phosphors aus dem Getreide ausgleicht. Zwei Scheiben von zusammen 80 g bleiben bei gut +1 und fallen in der Tagesbilanz kaum auf.
In der Kategorie Getreide, Brot & Nudeln steht Sojabrot (gebacken) auf Platz 15 von 121, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Reis, parboiled (+1,5), Knoblauchbrot (+1,4), Schupfnudeln (+1,3). Säurebildender sind Knäckebrot (Vollkorn) (+1,6), Knäckebrot (als Snack) (+1,7), Knäckebrot (Roggen) (+1,7).
Was Sojabrot ausgleicht
Zwei Scheiben (100 g) Sojabrot bringen +1,6 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Spinat gleicht zwei Scheiben (100 g) Sojabrot aus?
Zwei Scheiben (100 g) Sojabrot bringen +1,6 auf die Tagesbilanz. Spinat (frisch) hat −12,2 je 100 g, also gleichen rund 10 g Spinat diese Portion aus.
Muss ich Sojabrot bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Sojabrot ist leicht säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Sojabrot eingetragen, Bilanz gesehen.
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.