Ist Bierschinken basisch?
Bierschinken (zubereitet) ist säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Bierschinken ist eine Brühwurst mit groben Schinkenstücken, also vor allem Schweinefleisch, und dessen Eiweiß und Phosphor ergeben +10,3. Mit dem Getränk hat er außer dem Namen nichts zu tun, Bier steckt keines darin. Auf dem Brot bleibt er klar säurebildend; Gurke, Radieschen oder Tomate als Beilage fangen einen Teil davon ab, bei 161 kcal je 100 g.
In der Kategorie Fleisch & Wurst steht Bierschinken (zubereitet) auf Platz 42 von 67, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Hähnchenbrust (+10,2), Entenfleisch (ohne Haut) (+10,1), Putenfleisch (+10,1). Säurebildender sind Schweineschnitzel (+10,4), Schweinebauch (+10,8), Kasseler (+10,9).
Was Bierschinken ausgleicht
Eine Portion (125 g) Bierschinken bringen +12,9 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Grünkohl gleicht eine Portion (125 g) Bierschinken aus?
Eine Portion (125 g) Bierschinken bringen +12,9 auf die Tagesbilanz. Grünkohl (frisch) hat −11,7 je 100 g, also gleichen rund 110 g Grünkohl diese Portion aus.
Muss ich Bierschinken bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Bierschinken ist säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Bierschinken eingetragen, Bilanz gesehen.
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.