Ist Schweinebauch basisch?
Schweinebauch (zubereitet) ist säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Zubereitet kommt Schweinebauch auf +10,8, weil das Fleisch beim Braten Wasser verliert und Eiweiß und Phosphor je 100 g konzentriert werden. Der hohe Fettanteil verdünnt zwar, mit 364 kcal je 100 g ist das Stück aber vor allem energiereich. Rotkohl (−3,2) und Sauerkraut (−3,3) sind nicht zufällig die klassischen Beilagen.
In der Kategorie Fleisch & Wurst steht Schweinebauch (zubereitet) auf Platz 44 von 67, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Schweineschnitzel (+10,4), Bierschinken (+10,3), Hähnchenbrust (+10,2). Säurebildender sind Kasseler (+10,9), Bratwurst (+11,3), Rehfleisch (+11,5).
Was Schweinebauch ausgleicht
Eine Portion (125 g) Schweinebauch bringen +13,5 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Grünkohl gleicht eine Portion (125 g) Schweinebauch aus?
Eine Portion (125 g) Schweinebauch bringen +13,5 auf die Tagesbilanz. Grünkohl (frisch) hat −11,7 je 100 g, also gleichen rund 120 g Grünkohl diese Portion aus.
Muss ich Schweinebauch bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Schweinebauch ist säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Schweinebauch eingetragen, Bilanz gesehen.
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.