Ist Blutwurst basisch?
Blutwurst (zubereitet) ist säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Blutwurst besteht aus Schweineblut, Speck und Schwarte, und das Bluteiweiß bringt zusammen mit dem Phosphor eine Säurelast von +7,3. Damit liegt sie zwischen Bockwurst und Bratwurst, und mit 341 kcal je 100 g ist sie gehaltvoll. Klassisch mit Sauerkraut und Kartoffelpüree serviert, fangen die Beilagen einen guten Teil auf, mit Brot verschiebt sich der Teller ins Säurebildende.
In der Kategorie Fleisch & Wurst steht Blutwurst (zubereitet) auf Platz 10 von 67, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Speck (+6,9), Wiener Würstchen (+6,9), Jagdwurst (+6,7). Säurebildender sind Schweinehack (+7,4), Weißwurst (+7,5), Wildschwein (+7,5).
Was Blutwurst ausgleicht
Eine Portion (125 g) Blutwurst bringen +9,2 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Spinat gleicht eine Portion (125 g) Blutwurst aus?
Eine Portion (125 g) Blutwurst bringen +9,2 auf die Tagesbilanz. Spinat (frisch) hat −12,2 je 100 g, also gleichen rund 80 g Spinat diese Portion aus.
Muss ich Blutwurst bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Blutwurst ist säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Blutwurst eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Fleisch & Wurst im Vergleich: zur Tabelle Fleisch & Wurst. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.