Ist Wildschwein basisch?
Wildschwein (roh) ist säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Rohes Wildschwein kommt auf +7,5 und liegt damit etwas unter rohem Schweinekotelett (+8,5), auch wenn das Wildfleisch kräftiger schmeckt; Eiweiß und Phosphor bestimmen den Wert. Nach dem Braten oder Schmoren steigt er durch den Flüssigkeitsverlust spürbar. Mit Rotkohl, Preiselbeeren und Klößen ist der klassische Wildteller besser ausbalanciert als das Fleisch allein.
In der Kategorie Fleisch & Wurst steht Wildschwein (roh) auf Platz 13 von 67, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Schweinehack (+7,4), Blutwurst (+7,3), Speck (+6,9). Säurebildender sind Schweinenacken (Kamm) (+7,7), Hackfleisch, gemischt (+7,8), Rinderhack (+7,9).
Was Wildschwein ausgleicht
Eine Portion (125 g) Wildschwein bringen +9,4 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Grünkohl gleicht eine Portion (125 g) Wildschwein aus?
Eine Portion (125 g) Wildschwein bringen +9,4 auf die Tagesbilanz. Grünkohl (frisch) hat −11,7 je 100 g, also gleichen rund 80 g Grünkohl diese Portion aus.
Muss ich Wildschwein bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Wildschwein ist säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Wildschwein eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Fleisch & Wurst im Vergleich: zur Tabelle Fleisch & Wurst. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.