Ist Champagner basisch?
Champagner (zubereitet) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Champagner ist Wein, und Wein bringt etwas Kalium aus den Trauben mit, daher der leicht basische Wert von −0,7 je 100 ml. Die Kohlensäure spielt keine Rolle, sie entweicht als Gas. Bei 69 kcal je 100 ml und dem Alkohol sollte das Säure-Basen-Argument aber nicht der Grund zum Anstoßen sein, rechnerisch ist der Effekt ohnehin winzig.
In der Kategorie Getränke steht Champagner (zubereitet) auf Platz 32 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Apfel-Fruchtsaftgetränk (−0,7), Wein, alkoholfrei (−1,0), Piña Colada (klassisch, ohne Sahne) (−1,0). Säurebildender sind Prosecco (−0,7), Sekt (trocken) (−0,7), Sekt (alkoholfrei) (−0,6).
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Häufige Fragen
Wie viel Champagner brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Glas (200 ml) Champagner bringen −1,3 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Champagner gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Champagner basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Champagner liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−0,7).
Champagner eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Getränke im Vergleich: zur Tabelle Getränke. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.